Google hat das Geo-Targeting für AdWords-Anzeigen überarbeitet. Ab dem 11. November haben Werbekunden die Möglichkeit, sich für die neue Option „location of interest“ zu entscheiden. Hierbei wird nicht mehr nur die tatsächliche Position des Suchenden, sondern der lokale Bezug der Suchanfrage selbst berücksichtigt — über Landesgrenzen hinweg.

In der Ankündigung führt Google das Beispiel eines Hotelbesitzers in Paris an. Zuvor wurden Anzeigen nur im Raum Paris bei französischen Anfragen auf google.fr geschaltet; mit der neuen Option erscheinen entsprechende Anzeigen weltweit, wenn der „local intent“ in der Suchanfrage deutlich wird.

Das Location-Update macht es einfacher für potenzielle Kunden, Ihr Unternehemn zu finden — wo auch immer diese nach Ihnen suchen

Das neue Feature wird ab dem 11. November in den Location-Optionen zu finden sein:

Fazit: AdWords-Kunden bekommen mit den neuen Targeting-Funktionen die Möglichkeit, eine wesentlich feinere Ausrichtung von Kampagnen durchzuführen. Das Targeting wird zielgenauer und „realistischer“, da nicht mehr der physikalische Standort des Nutzers, sondern die Suchanfrage selbst als Trigger für potenzielle Anzeigen dient.

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