Selbstverständlich ist es in Googles eigenem Interesse, die Suchergebnisse so relevant und nützlich wie möglich zu halten. Konkurrenten wie Bing erhöhen schließlich stetig ihren Marktanteil und entwickeln sich weiter — mit Twitter und Facebook drängen zudem zwei neue Schwergewichte in den hart umkämpften Suchsektor.

Aber bei Google stehen die Räder bekanntlich nie still: Wie im offiziellen Blog des Unternehmens zu lesen ist, hat Google nun die Such-Algorithmen angepasst, um qualitativ minderwertigen Seiten in den USA das Ranking zu erschweren. Nach Aussage von Amit Singhal und Matt Cutts sind knapp 12% aller Suchanfragen von der jetzt gestarteten Qualitätsoffensive in Google-SERPs betroffen (Übersetzung von mir):

Dieses Update hat klar das Ziel, das Ranking von Seiten mit Inhalten geringer Qualität zu erschweren. Dazu gehören Webseiten, die z.B. Inhalte von anderen Seiten kopieren und Nutzern damit wenig bis keinen Mehrwert bieten. Im Gegenzug werden Webseiten, die qualitativ hochwertige Inhalte anbieten, im Ranking unterstützt.

Dabei hat Google für die jetzt bekannt gegebene Algorithmus-Änderung allerdings nicht auf Ergebnisse der ebenfalls neuen „Personal Blocklist“ zurück gegriffen, sondern diese lediglich mit eigenen Auswertungen verglichen.
Die Ranking-Änderungen sind wie erwähnt zunächst auf die USA beschränkt. Eine weltweite Einführung ist laut Matt Cutts “over time” geplant.

→ Mehr Infos im offiziellen Google-Blog