Während sich XML-Sitemaps nach wie vor wachsender Beliebtheit erfreuen, weil sie Suchmaschinen wie Google ganz genau sagen, welche Inhalte an welchen Orten zu finden sind, haben klassische HTML-Sitemaps, die Website-Besuchern ein leicht navigierbares Inhaltsverzeichnis bieten, einen schweren Stand. — Viele Webseitenbetreiber verzichten mittlerweile sogar ganz auf HTML-Sitemaps. Eine Technologie von gestern? Bestimmt nicht, meint Matt Cutts von Google:

Is it still important to offer a site map to users? (1:50)

(YouTube-Direktlink)

Zusammenfassung: Wenig überraschend hält Matt HTML-Sitemaps nach wie vor für eine sinnvolle Navigationshilfe, mit der sich zudem der interne Pagerank-Fluss gut steuern lässt. Gerade aus Suchmaschinensicht stellen HTML-Sitemaps dafür ein sinnvolles Instrument dar. — Bei großen Websites mit tausenden Unterseiten sollten Sitemaps nach Möglichkeit auf mehrere Seiten aufgeteilt werden (alphabetisch oder chonologisch) oder sich auf bestimmte Top-Kategorien der Seite beschränken.
HTML-Sitemaps sind also keineswegs eine Technologie von gestern, sondern haben nach wie vor einen Platz auf einer aufgeräumten Webseite.