Bei Konversionskraft.de bin ich auf einen guten Beitrag zum Thema Conversion-Rate gestoßen. Autor André Morys schildert, dass bei einer Conversion-Rate von 3% noch lange nicht Schluss sein muss, nur weil dieser Konversions-Wert als „normal“ angesehen wird. — Wer gibt sich schon gerne mit dem Durchschnitt zufrieden?

Aus SEM-Sicht gefällt mir natürlich auch der Hinweis, dass die Landingpage letztendlich den eigentlichen Verkauf tätigen muss und die PPC-Kampagne nicht zwingend immer und immer wieder erweitert werden muss, bis die Kosten dann zu hoch und die PPC-Kampagne / die Anzeigen eingestellt werden, weil sie „nichts bringen“. Viele Online-Händler verkennen die Chance, die eine optimierte Landingpage bietet und geben oft mehr Geld aus aus sie müssten.

Eine gute Landingpage ist sauber strukturiert, bietet einfache Navigationsmöglichkeiten ist nicht allzu komplex aufgebaut — Besucher, die durch eine komplexe Landingpage eher verwirrt als zum Einkaufen animiert werden, bleiben auch nur Besucher und werden nicht zu Kunden.

Im Artikel wird ebenfalls die Problematik des fehlenden Kundenvertrauens zu Online-Händlern angesprochen. Im Gegensatz zum klassischen Einzelhandel, in dem Kunden sich vor Ort ein Bild machen können, haben Online-Handler in der Regel nur ihren Internetauftritt, mit dem sie potenzielle Kunden von sich überzeugen können. Auch hier wird erneut die Wichtigkeit einer professionellen (Geschäfts-)Präsentation deutlich.