AdWords-Anzeigen bestehen aus vier Zeilen:

1. Titel
2. + 3. Anzeigentext
4. URL-Zeile

Dabei gelten die folgenden Zeichenbeschränkungen:

Maximal 25 Zeichen darf der Titel haben.
Maximal 70 Zeichen darf der Anzeigentext haben.
Maximal 35 Zeichen darf die URL-Zeile haben.

Alle Angaben beinhalten auch Leerzeichen.

Auch wenn es in der Praxis eher selten vorkommt: Es kann sein, dass sich das AdWords-System über die genutzte Zeichenanzahl beschwert, obwohl z.B. der Anzeigentext aus weniger als 70 Zeichen besteht. Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Breite der Buchstaben des lateinischen Alphabets: Ein kleines „i“ nimmt in der Anzeige logischerweise weniger Platz ein als ein großes „O“.

Weitere Beschränkungen gelten für Anzeigen in Sprachen mit Double-Byte-Zeichen wie Chinesisch, Japanisch und Koreanisch: Hier dürfen AdWords-Werbetreibende sogar nur 12 Zeichen im Anzeigentitel und 17 Zeichen in jeder Zeile des Anzeigentexts nutzen.

Die Zeichenbeschränkung für Titel und Anzeigentext stellt in der Regel kein Problem da. Falls doch, kann man sich mit Abkürzungen helfen: Statt „und“ das Ampersand-Zeichen „&“ nehmen, statt „oder“ die verkürzte Form „o.“ &mdash, Allerdings sollte man dabei die Lesbarkeit der Anzeige im Blick behalten. Wenn der Anzeigentext mehr aus Abkürzungen als Wörtern besteht, kann die Click-Through-Rate darunter leiden.

Schwieriger ist auch die Beschränkung von 35 Zeichen in der URL-Zeile: Was kann man tun, wenn die Anzeige-URL über 35 Zeichen hinaus geht?

Zunächst sollte man wissen, dass die angezeigte URL und die Ziel-URL immer auf die gleiche Domain verweisen müssen (→ Wichtige Änderungen bei AdWords Display-URLs). Man ist aber nicht gezwungen, die beworbene Unterseite (domain.de/unterseite) exakt anzugeben. Wenn die URL über 35 Zeichen lang ist, wäre also eine Möglichkeit, statt domain.de/unterseite einfach domain.de anzugeben.
Auch die Angabe eines Präfix (http:// oder www.) ist nicht erforderlich. So lassen sich nochmal mindestens vier Zeichen sparen.