AdWords-Kunden aus Deutschland, den USA, Kanada und ausgewählten europäischen Ländern haben seit wenigen Tagen die Möglichkeit, gesponserte YouTube-Videos zu erstellen. Diese werden, ähnlich wie AdWords-Anzeigen bei Google-Suchergebnissen, bei YouTube-Suchergebnissen angezeigt. Bezahlen müssen Werbetreibende nur dann, wenn ein Nutzer auf das gesponserte YouTube-Video klickt; die Einblendung selbst ist kostenfrei.

In diesem Schritt-für-Schritt-Tutorial zeige ich, wie mit wenig Aufwand YouTube-Videos über AdWords beworben werden können.

1. Vorbereitung: Neben einem aktiven AdWords-Konto brauchen Werbetreibende einen YouTube-Account mit mindestens einem zu bewerbenden Video. (Google weist während der Erstellung der Anzeige explizit darauf hin, dass nur selbst erstellte Videos beworben werden dürfen, an denen der Uploader über sämtliche Kopierrechte verfügt.)

2. Verbinden von AdWords-Anzeige und gesponstertem Video: Zunächst muss man sich mit seinem AdWords-Account anmelden und die Kampagne auswählen, in der die YouTube-Anzeige geschaltet werden soll.

  1. In der oberen Navigation auf „Kampagnen“ klicken und die gewünschte Kampagne auswählen
  2. In der unteren Navigation auf „Anzeigen“ klicken. Dann eine „Neue Anzeige“ auswählen und in der Sub-Navigation auf „Tool zur Erstellung von Display-Anzeigen“ klicken.
  3. In den neu erscheinenden Optionen auf der linken Seite „Video“ anklicken und die „Vorlage für Werbung mittels gesponserter YouTube-Videos“ auswählen.
  4. sponsored-youtube-videos-vorlage

  5. Nun kommt die eigentliche Erstellung der Anzeige: Titel, Anzeigentitel und Textzeile eingeben — wie bei einer normalen AdWords-Anzeige. Zusätzlich wird in diesem Schritt auch das zu bewerbende YouTube-Video ausgewählt. Am Ende sollte die Ansicht etwa so aussehen:
  6. sponsored-youtube-videos

  7. Optional kann eine Zielseite angegeben werden, d.h. es kann bestimmt werden, ob das Video in der „normalen“ YouTube-Ansicht wiedergegeben wird oder Nutzer direkt auf die YouTube-Kanal-Seite (YouTube-Channels) weitergeleitet werden soll.
  8. In einem letzten Schritt wird die AdWords-Anzeige noch gespeichert. Das war’s!

Fazit: Ein gesponsertes YouTube-Video zu erstellen ist — wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind — nicht aufwändiger als die Erstellung einer herkömmlichen AdWords-Anzeige. Werbetreibende haben mit gesponserten YouTube-Videos eine zusätzliche Möglichkeit bekommen, Nutzer auf eigene Angebote aufmerksam zu machen. Die Videoplattform YouTube ist schlicht zu groß, um von Werbetreibenden ignoriert zu werden. Gerade die jüngere Generation verbringt viel Zeit auf Googles Videoarchiv. Zudem ist, wie eingangs schon erwähnt, das Bewerben von eigenen YouTube-Videos nicht teurer als bei „normalen“ AdWords-Anzeigen.