Bei Inside AdSense wird ein neues Opt-Out-System vorgestellt, mit dem AdSense-Publisher mehr Kontrolle über die Darstellung von Google-Anzeigen erhalten sollen. Publisher können ab sofort fünf Anzeigentypen erlauben / blockieren:

  • Similar-sized display ads: Kleinere Anzeigen in größeren Anzeigenblöcken
  • Enhanced text ads: Textanzeigen mit Favicons, Produktbildern oder Pfeil-Symbolen
  • Expandable ads: Rich-Media-Anzeigen, die nach Nutzer-Interaktion größer dargestellt werden
  • Enhanced display ads: Darstellung von Highlights nach Mouseover
  • Animated display ads: Animierte GIF- und Flash-Anzeigen

Google weist in der Ankündigung darauf hin, dass die Blockierung von Anzeigentypen die Performance beeinflussen kann.

Zur Erinnerung: was ist Google AdSense?
Google AdSense ist das Werbeprogramm von Google, mit dem Betreiber von Webseiten AdWords-Anzeigen einfach in ihre Seiten integrieren können. AdWords-Anzeigen werden — falls Kunden bei der Erstellung der Anzeige nicht nur das Such-Werbenetzwerk, sondern auch das Content-Werbenetzwerk als Ort der Anzeigenschaltung ausgewählt haben — auf Webseiten erscheinen, die thematisch gut zu ihren AdWords-Anzeigen passen. Daher auch der Name AdSense, der übersetzt in etwa “schlaue Anzeigen” oder “Anzeigen mit Verstand” bedeutet.

Was bedeutet die Änderung für AdWords-Kunden?
AdWords-Kunden müssen sich unter Umständen darauf einstellen, dass Anzeigen mit neuen Features im Content-Werbenetzwerk von Google nicht gleich und überall auch dargestellt werden. Allerdings ist der neue Opt-Out wie üblich optional und wird längst nicht von jedem AdSense-Publisher auch eingesetzt werden.

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