Googles Matt Cutts hat zwei neue Videos im Webmaster Help-Channel bei YouTube veröffentlicht. Im ersten Video geht es um die Frage, ob und wann Downtime von Webseiten Auswirkungen auf das Google-Ranking hat.
Im zweiten Video geht es um das Thema Suchanfragen-Syntax und wie sich diese im Luafe der Zeit und mit neuen Möglichkeiten (Sprachsuche) verändert hat.

Downtime von Webseiten: Auswirkungen

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Wenn die Downtime weniger als 24 Stunden andauert, sollte man sich laut Matt keine Gedanken über mögliche Auswirkungen in Sachen Google-Ranking machen. Eine sporadische Nichterreichbarkeit ist kein Grund für Google, um in den SERPs nach unter durchgereicht zu werden. — Matt verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Möglichkeit, dass der Googlebot selbst falsche Signale sendet und Webseiten versehentlich als nicht erreichbar einstuft. Vor zwei Wochen war dies der Fall und besorgte Seitenbetreiber tauchten in Googles Webmaster-Foren auf; Matt konnte diesbezüglich aber Entwarnung geben.

Suchanfragen-Syntax

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Matt bestätigt zunächst, dass es einen Unterschied in der Query-Syntax gibt, wenn Nutzer sprechen statt schreiben. Anders als beim geschriebenen Wort sprechen User in natürlicher Sprache und benutzen logischerweise auch keine Suchoperatoren. Google möchte im Conversational Search besser abschneiden und wenn möglich Nutzerfragen direkt beantworten. Nach Matts Einschätzung müssen wir wohl bald unseren „mental viewpoint“ anpassen: Statt bei längeren Queries weniger Resultate zu bekommen, sollte — wenn der gesprochene Input entsprechend lang ist — auch Google in der Lage sein, mehr statt weniger Ergebnisse zu präsentieren. Als imaginäres Beispiel führt Matt die Möglichkeit an, Google mit einem Tausend-Wörter-Dokument als Query zu füttern. In Zukunft sollte Google aus diesem Dokument das Wesentliche an Informationen herauslesen statt „nur“ die passendsten Links zum gesamten Inhalt des Dokuments auszugeben.