Wie Google im offiziellen AdWords-Blog Inside AdWords bekannt gab, testet man zurzeit mit amerikanischen Google-Nutzern eine neue Anzeigenform mit dem Namen „Product Listing Ads“. Diese können über das Google Merchant Center (ehemals Google Base) erstellt werden und zeigen neben dem Namen des Produkts auch dessen Preis sowie den Händlernamen:

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Googles Product Listing Ads werden nur im Such-Werbenetzwerk geschaltet. Im Gegensatz zu „normalen“ AdWords-Anzeigen werden Product Listing Ads nicht nach Impressionen / Klicks, sondern nach Cost-Per-Action (CPA, auch bekannt als PPA, Pay Per Action) bezahlt. Das bedeutet, dass Werbetreibenden nur dann einen Betrag von ihrem Budget abgezogen wird, wenn ein Google-Suchender auf die Product Listing Ads klickt und darüber hinaus(!) eine Aktion auf der Zielseite des Werbetreibenden ausführt, z.B. eine Bestellung aufgibt.

Für die Erstellung von Product Listing Ads müssen Händler keine speziellen Anzeigen mit Keywords erstellen. Es reicht nach Angaben von Google aus, über das Google Merchant Center Produktinformationen an Google zu übermitteln — als direkte Uploads, über Daten-Feeds oder via Merchant-Center-API — Google entscheidet daraufhin automatisch, wann Product Listing Ads des Werbetreibenden geschaltet werden.

Wie immer gilt bei Produkteinführungen von Google auch hier: Zu Anfang können nur ausgewählte US-Nutzer die neue Anzeigenform testen. Ab wann auch deutsche Händler Googles Product Listing Ads nutzen können, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Fazit: Mit den neuen Product Listing Ads werden Onlinehändler ohne viel Aufwand zu haben eine zusätzliche Werbemöglichkeit bekommen, bei denen nicht der Firmenname, sondern alleine das Produkt im Vordergrund steht. Da nur nach Cost-Per-Action (CPA) bezahlt wird, ist das Risiko einer geringen ROI (Return on investment) vergleichsweise klein.