Google hat die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Nutzung von Google AdWords in 89 Ländern geändert. Deutschland und weitere europäische Länder sind von der Umstellung allerdings nicht betroffen. Die neuen Geschäftsbedingungen wurden vorwiegend für den asiatischen und amerikanischen Raum abgeändert, um AdWords-Produkte der neuesten Generation auf eine gleiche rechtliche Grundlage zu bringen.

Hier eine kurze Übersicht der Änderungen:

Prinzipien in Bezug auf Software
Dem Nutzer soll mehr Klarheit und Kontrolle bezüglich heruntergeladenen Software gewährt werden. Mit AdWords beworbene Software muss über die wichtigsten und wesentlichen Funktionen und die konkreten Auswirkungen bei einer Installation auf dem PC informiert werden. Die Software muss vom Nutzer leicht zu deaktivieren oder zu löschen sein. Anwendungen dürfen nicht mit anderen Anwendungen gebündelt werden, wenn diese gegen die AdWords-Richtlinien verstoßen.

Relevanz, Klarheit und Genauigkeit
Bei der Nutzung von Keyword-Platzhaltern müssen Anzeigentexte grammatikalisch richtig und logisch stimmig sein. Wenn Anzeigen auf eine Suchergebnisseite führen, muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die Zielseite Suchergebnisse enthält.

Arbitrage-Websites
In den neuen AdWords-Richtlinien wird besser definiert, was Google unter Arbitrage-Websites versteht:

  • Websites, die allein oder hauptsächlich zur Schaltung von Anzeigen dienen
  • Websites mit Interstitial-Anzeigen, also unerwarteten Seiten, die bei der Navigation von einer Seite zur nächsten angezeigt werden
  • Websites mit nichtssagenden Inhalten, die keinen Sinn ergeben oder offenbar automatisch erzeugt wurden
  • Schädliche oder nicht zielführende Websites, auf denen jeder Klick auf der Website immer zu einem Klick auf eine Anzeige führt

→ Mehr Infos zum Thema bei Inside AdWords EN