Die Frage nach der Funktionsweise von Googles Algorithmus und Googles Bewertung von Webseiten beschäftigt Werbetreibende und Internetnutzer gleichermaßen. Eine der beiden Informationen ist in den Google Search Quality Rating Guidelines niedergeschrieben und durch einen Leak ins öffentliche Internet gelangt.

Quality Rating Guidelines sind Bewertungskriterien für Google Mitarbeiter: Der Internet-Riese beschäftigt einige externe Quality Rater, die dafür zuständig sind, alle Webseiten im Internet zu bewerten. Ihrer Bewertung zugrunde liegen die Search Quality Guidelines – in ihrer aktuellen Version 160-Seiten schwer. Die Ergebnisse der Quality Rater fließen direkt in die Bewertung der Webseiten ein, sind also sehr wichtig.

Webseiten mit ausgewiesenen Experten-Autoren werden gut bewertet: Sofern Webseiten von Autoren verfasst worden sind, die eine hohe Reputation auf ihrem Gebiet vorweisen können, werden diese bei Google als hochqualitative Seiten erfasst. Bei diesen Seiten wird der Haupt-Content von Personen erstellt, die über ein besonders hohes Maß an Fachkenntnis auf ihrem Gebiet haben. Beispiele dafür sind unter anderem preisgekrönte Nachrichtenportale, offiziell anerkannte Seiten aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich, bekannte und themenrelevante Rezeptseiten und angesehene und vertrauenswürdige Online-Shops.

Google hat in der neuesten Version der Guidelines eine neue Art, Webseiten zu bewerten, niedergeschrieben: “High Level of Expertise / Authoritativeness / Trustworthiness”, kurz E-A-T. Google vertraut nur noch Experten-Webseiten: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Google nur noch Webseiten sein Vertrauen schenkt, bei denen Experten schreiben, die Fachwissen nachweisen können bzw. Autoren, die ein hohes Maß an “Alltagskenntniss”, beispielsweise durch viel Lebenserfahrung vorweisen können. Somit werden auch journalistisch aufbereitete Texte höher eingestuft, sofern sie ein hohes Maß an Fachkenntnis und Hintergrundwissen herauslesen lassen.