Der Knowledge Graph steht sowohl auf dem Desktop als auch in der mobilen Version der Google Websuche zur VerfĂŒgung, sammelt dort Informationen und Fakten ĂŒber unzĂ€hlige Themen und bereitet diese ĂŒbersichtlich auf. Aufgrund des geringeren Platzangebots sind die Informationen in vielen FĂ€llen auf dem Smartphone in vielen Tabs angeordnet und ĂŒbersichtlicher sortiert als auf dem Desktop. Durch ein kleines Update fĂŒr diesen mobilen Knowledge Graph wandelt der sich jetzt in eine Art Mini-App rund um das Thema.

Google war schon seit vielen Jahren sehr gut darin, die wichtigsten Informationen aus den indexierten Webseiten herauszuziehen und diese als schnelle Antwort zu Fragen und Anfragen zu Fakten zu liefern. Zusammengefasst wurde das ganze dann spÀter in den Knowledge Graph, der vor allem Beschreibungen aus der Wikipedia und Fakten aus diversen Datenbanken enthÀlt. Teilweise werden aber auch gezielt Informationen dazugekauft.

Jetzt hat Google ein kleines Update fĂŒr den mobilen Knowledge Graph angekĂŒndigt, mit dem dieser noch umfangreicher erscheint. Statt bisher auf einen Übersichts-Tab zu setzen und nur wenige Informationen in weitere Tabs zu platzieren, gibt es nun deutlich mehr Tabs und Struktur als bisher. Als Beispiel wird eine solche Box fĂŒr die Suche nach einem Kinofilm gezeigt. Die bisher in der Übersicht gezeigten Inhalte wie die Ă€hnlichen Filme, Schlagzeilen und Trailer haben nun jeweils eigene Tabs bekommen.

Aber nicht nur die Anzahl der Tabs hat sich vergrĂ¶ĂŸert, sondern dieser Bereich fĂŒhlt sich nun auch wie eine eigene App an. Sobald man etwas nach unten scrollt, verschwindet die Suchleiste und die Tabs ĂŒber den Themen wandern an den oberen Rand und werden dort angedockt. Dadurch sieht man dann nur noch diese Box und man hat das GefĂŒhl, eine eigene App statt ein Widget in der Websuche zu verwenden. Die Suchergebnisse rĂŒcken dabei deutlich in den Hintergrund, was Google wiederum wohl auch viel Kritik einbringen wird.