Google hat im Display Network die über 1000 Interessenskategorien für AdWords-Werbung weltweit freigeschaltet.

Die Kategorien werden vom AdWords-System genutzt, um Werbung nach Verhalten (Behavioral Targeting) statt nach Kontext der Webseite zu schalten. So können AdWords-Kunden sicher sein, relevante Zielgruppen zu erreichen.

Ermöglicht wird die Schaltung von AdWords-Anzeigen nach Interessenskategorien über Cookies, die im Laufe der Zeit Informationen über das Surf-Verhalten der Nutzer sammeln. Das können z.B. das Geschlecht, die Altersgruppe oder andere demografische Merkmale des Nutzers sein. Wer sich jemand oft auf Seiten bewegt, die von Google als „weiblich“ eingestuft werden, kann der Cookie diese Information dazu nutzen, um mehr „weibliche“ Werbung zu schalten. Es ist damit nicht der Kontext der angezeigten Webseite entscheidend, sondern die tatsächlichen Vorlieben des Nutzers.

Google weist darauf hin, dass Religion, sexuelle Orientierung, Gesundheit und finanzielle Verhältnisse der Nutzer nicht gespeichert werden. Nutzer können das Behavioral Targeting von AdWords (neben weiteren Funktionenen) im Ads Preferences Manager deaktivieren. Anzeigen, die nach Interessenskategorien geschaltet werden, lassen sich zusätzlich am AdChoices-Logo erkennen.

→ Mehr Infos zum Thema bei Inside AdWords EN