Seit vielen Jahren werden Artikel und Inhalte aus den Google News direkt in den Suchergebnissen platziert, um auch diese stets aktuell zu halten. WĂ€hrend sich an der eigentlichen Darstellung seit langer Zeit nichts mehr getan hat, abgesehen davon dass die Ergebnisse nun auch einmal weiter unten in der Liste angezeigt werden, wurde nun deren Inhalt erstmals grundlegend ĂŒberarbeitet. Aus den News wurde nun die Kategorie “In the News”, in der sich nicht mehr nur die reinen News-BeitrĂ€ge befinden.

Bisher wurden in dieser Kategorie aktuelle Schlagzeilen passend zum Suchbegriff angezeigt, die den Nutzer direkt auf die News-Quelle gefĂŒhrt haben. Das hat zwar dabei geholfen die Suchergebnisse stets aktuell zu halten, hat aber praktisch die gleichen Inhalte geliefert wie eine reine Suche in den News. Daher hat Google dies nun ĂŒberarbeitet und zeigt nun nicht mehr nur die reine News-Quelle an, sondern auch die eigentlichen Inhalte, ĂŒber die gerade berichtet wird.

Die neue Kategorie heißt nun “In the News” und enthĂ€lt viele Links von Quellen, die sich gar nicht in den eigentlichen Google News befinden. Das können z.B. Blogs oder auch YouTube-Videos sein, die dadurch nun mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wenn mehrere Medien eben diesen Link als Quelle angeben oder ĂŒber diesen berichten, dann wird dies jetzt ebenfalls als potenziell interessant eingestuft. Der Nutzer wird dadurch gleich zur eigentlichen Quelle gefĂŒhrt, auch wenn diese dann vielleicht nicht mehr ganz so verstĂ€ndlich ist wie ein Artikel ĂŒber eben diese.

Dadurch gehen der Google-Suche jetzt zwar einige Schlagzeilen verloren, aber dabei hat es sich in den meisten FĂ€llen ohnehin nur um Inhalte gehandelt, die der Nutzer auch an dutzenden anderen Stellen bekommt. Ein Google-Sprecher erklĂ€rte im Oktober vergangenen Jahres: “We will be pulling from all over the web which means that we will present as diverse a range of voices as possible to ensure we get users to the answer they are looking for”. Auch der Tatsache dass sich sehr oft nur grĂ¶ĂŸere Medienangebote in dieser Ansicht befunden haben möchte man damit nun wohl entgegen wirken.

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