Im Mai wird Google eine weitere Stufe des „mobile-friendly“-Updates ausrollen. Damit wird Google anscheinend den Effekt des Ursprungsupdates verstärken. Webmaster, die ihre Seite bisher nicht mobiltauglich gemacht haben, sollten dies nun schnellstmöglich nachholen, um keinen Traffic zu verlieren.

Ein kurzer Rückblick: Am 21. April 2015 rollte Google für alle mobilen Suchergebnisse weltweit das „mobile-friendly“-Update aus. Viele Medien berichteten von einem „Mobilgeddon“, da im Zuge dieses Updates Websites mit besseren Rankings belohnt werden. Oftmals wurde fälschlicherweise angenommen, dass Websites abgestraft werden, die nicht mobilfreundlich sind. Doch Google strafte niemanden ab, sondern verteilte nur leichte Boosts an mobilfreundliche Websites – viele brand-Websites kamen trotzdem ungestraft davon, auch wenn sie nicht mobilfreundlich waren.

Doch welche Kriterien mussten und müssen Websites erfüllen, damit sie als mobilfreundlich gelten? Google hat die Kriterien offen kommuniziert:

  • Für Mobilgeräte unübliche Software wie Flash wird vermieden
  • Der Text kann ohne Zoomen gelesen werden
  • Die Größe des Inhalts wird an den jeweiligen Bildschirm angepasst, sodass Nutzer nicht horizontal scrollen oder zoomen müssen
  • Der Abstand zwischen Links ist groß genug, damit Nutzer problemlos auf den gewünschten Link tippen können