Mit dem Chromecast-Stick und den nachfolgenden Streaming-Gadgets hat Google einen großen Erfolg im Angebot und ist einer der führenden Teilnehmer in diesem Markt. Dennoch scheint man offenbar mit der Namensgebung nicht ganz zufrieden zu sein, denn für die Trennung zwischen der Technologie und der Hardware hat man schon mehrmals den Namen gewechselt; und jetzt gibt es schon wieder eine Rolle rückwärts. Diesmal muss der Name „Google Cast“ dran glauben.

Am Anfang war es ganz einfach: Der kleine Stick hieß „Chromecast“ und auch die entsprechende Technologie zur Übertragung trug die Bezeichnung der Hardware. Nach dem großen Erfolg hat Google die Plattform geöffnet und die Technologie offiziell in „Google Cast“ umbenannt. Erst im März dieses Jahres zog dann auch die Smartphone-App nach und wurde von Chromecast in Google Cast umbenannt, um nur wenige Monate später in Google Home umgetauft zu werden.

Offenbar möchte man sich nun schnellstmöglich von dem Namen „Google Cast“ trennen und benennt nun auch die Technologie überraschenderweise wieder in „Chromecast“ um. Erst vor Kurzem wurde darüber spekuliert, ob Google die Bezeichnung „Chromecast“ fallen lassen könnte und nun konzentriert man sich wieder genau auf diese Bezeichnung. Aufgefallen ist dies zuerst durch die in einige Geräte integrierte Technologie, die nun nicht mehr mit „Google Cast Enabled“ sondern „Chromecast Built-In“ beworben wird.

Vor zwei Tagen hat Google die Änderung offiziell bestätigt, den entsprechenden Twitter-Account umgezogen und dort auch den neuen Namen per GIF (siehe oben) bestätigt. Auf der Google Cast-Website ist zwar noch immer die Rede von der alten Bezeichnung, aber auch dort heißt es schon wieder „Chromecast Built-In“. Endgültig kann man sich wohl noch nicht einigen, eine weitere Rolle rückwärts sollte es jedoch so schnell nicht geben. Oder doch?