Google AdWords hat einen neue Funktion für mobile Anzeigen vorgestellt, die es Nutzern von Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser ermöglicht, direkt einen telefonischen Kontakt zum beworbenen Geschäft aufzunehmen. — Werbetreibenden wird dieser Klick auf die Telefonnummer des Unternehmens wie ein Klick auf die eigentliche AdWords-Anzeige berechnet.

Diese neue Funktion heißt passenderweise Click-to-Call.

Werbetreibende, die die Click-to-Call-Funktion für mobile AdWords-Anzeigen nutzen möchten, brauchen nur zwei kleine Schritte unternehmen:

1. Eine Standorterweiterungen einrichten
Dazu im AdWords-Konto auf Einstellungen → Zielgruppe → Orte klicken. Nutzer des Branchencenters können die Adresse und Telefonnummer eines bestehenden Kontos übernehmen. Wer kein Branchencenter-Konto hat, kann Adresse und Telefonnumer auch manuell eingeben.

2. Anzeigenschaltung auf Mobilgeräten mit vollwertigem Internetbrowser aktivieren
Falls noch nicht geschehen: In den Kampagneneinstellungen unter „Werbenetzwerke, Geräte und Erweiterungen“ als Empfänger „iPhones und andere Mobilgeräte mit vollwertigem Internetbrowser“ auswählen. Die Ausrichtung kann hier auch auf bestimmte Geräte beschränkt werden.

google-adwords-empfaenger-optionen
(Mehr Informationen zur zielgerichteten Schaltung von mobilen Anzeigen gibt es auch hier im Blog: Neue Empfänger-Optionen für mobile AdWords-Anzeigen)

Das war’s dann auch schon: Mehr ist nicht nötig, um die neue Click-to-Call-Funktion für mobile AdWords-Anzeigen nutzen zu können. — Potenzielle Kunden sehen auf ihren Mobilgeräten unter den AdWords-Anzeigen nun einen Link mit der angegebenen Telefonnummer:

adwords-click-to-call

Fazit: Mit der Click-to-Call-Funktion erhalten AdWords-Werbetreibende eine neue Möglichkeit, zielgerichtete Werbung auf mobilen Geräten zu schalten. Wie schon erwähnt wird ein Klick auf die Telefonnummer genau wie ein Klick auf die AdWords-Anzeige berechnet, so dass keine zusätzlichen Kosten entstehen.