Google hat im vergangenen Jahr viel dafür getan um die Chromebooks und das Betriebssystem Chrome OS zu promoten und hat viele wichtige Partnerschaften geschlossen – mittlerweile gibt es kaum noch einen großen Netbook-Produzenten bei der kein Chromebook im Angebot hat. Für das Jahr 2017 prognostiziert Gartner einen weiteren starken Anstieg um 300% auf dann 14,4 Millionen Geräte – und diese Zahl klingt keinsfalls utopisch.

Im Alltag sind die Chromebooks bei den meisten Menschen zwar noch nicht angekommen, dafür konnte sich Google aber an den US-Schulen etablieren: Ganze 85 Prozent der im vergangenen Jahr verkauften Geräte gingen an Schulen und Universitäten – und das eine frühe Kundenbindung in Zukunft zum Erfolg führt haben ja schon andere Unternehmen vorgemacht. Erfolgreich sind Chromebooks derzeit vor allem in den USA, etwa 82 Prozent aller Chromebooks wurden im Jahr 2013 in Googles Heimat verkauft.

Aufgeteilt unter den Herstellern sieht der Chromebook-Markt derzeit sehr ähnlich aus wie der Smartphone-Markt: Samsung ist der mit Abstand wichtigste Partner und ist für 65 Prozent aller Verkäufe verantwortlich, gefolgt von Acer auf Platz 2 mit einem Marktanteil von 21,4 Prozent. Ansonsten befinden sich noch HP und Lenovo im Becken mit jeweils 6,8 bzw. 6,7 Prozent Marktanteil. Dell konnte sich gerade einmal 0,3 Prozent sichern.

Derzeit konzentrieren sich die Verkäufe zwar noch auf die US-Schulen, langfristig dürfte sich diese Strategie aber wohl auszahlen und in immer weiter steigenden Verkaufszahlen von Chromebooks resultieren. Fraglich ist natürlich, ob diese Strategie auch in Europa Sinn machen würde – und ob Google diesen Plan überhaupt in den Karten hat. Auf den großen Durchbruch hierzulande muss die Plattform wohl noch einige Zeit warten.

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