In diesem Artikel soll es um ausschließende Keywords gehen — und darum, wie Kunden von Google AdWords sie zu ihrem Vorteil nutzen können. Ausschließende Keywords können den Unterschied zwischen einer schlechten und einer guten AdWords-Kampagne ausmachen. Doch worin unterscheiden sich „normale“ von ausschließenden Keywords? Welche Funktionen haben Sie und warum genau sollte man sie nutzen?

Während „normale“ Keywords dem AdWords-System sagen, dass eine Anzeige geschaltet werden soll, verhält es sich bei ausschließenden Keywords — wie der Name schon sagt — genau anders herum: Sie schließen aus, dass eine Anzeige geschaltet wird.
Falls Sie als AdWords-Kunde z.B. neue Autos verkaufen, legen Sie mit dem ausschließenden Keyword -gebraucht fest, dass Ihre Anzeigen nicht geschaltet werden, wenn potenzielle Kunden auf der Suche nach gebrauchten Autos sind.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt auf der Hand: Sie reduzieren Kosten, indem Sie zielgerichtet nur die Personen ansprechen, die auch wirklich auf der Suche nach einem Produkt sind, das Sie verkaufen, oder einer Dienstleistung, die Sie anbieten. Sie verhindern Impressionen, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass Klicks generiert und damit Anfragen oder Verkäufe erzielt werden. Der ROI (Return on investment) wird erhöht, während der CPC (Cost per click) für Ihre Anzeigenkampagnen sinken.

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Ausschließende Keywords in AdWords-Kampagnen nutzen

Sie haben drei Möglichkeiten, Keywords in Ihrer AdWords-Kampagne auszuschließen.

1. Ausschließende Keywords: -gebraucht
Geben Sie vor einem Keyword ein Minuszeichen ein und fügen Sie es Ihrer Anzeigengruppe oder Kampagne hinzu. So wird die Anzeigenschaltung bei Suchanfragen verhindert, die den Begriff gebraucht enthalten. Wichtig: Nicht verhindert wird die Anzeigenschaltung für Variationen dieser Begriffe! Sehen Sie dazu das nächste Beispiel.

2. Ausschließende Wortgruppen: -„gebrauchte Autos“
Die Anführungszeichen vor dem auszuschließenden Keyword zeigen an, dass Anzeigen bei Suchanfragen nicht geschaltet werden, wenn diese die angegebene Reihenfolge der Keywords enthalten. Bei anderen Reihenfolgen oder Variationen der Wortgruppe werden hingegen Anzeigen geschaltet. Ausschließende Wortgruppen können auch aus mehr als zwei Wörtern bestehen.

3. Genau passende ausschließende Keywords: -[gebrauchte Autos]
Mit den genau passenden ausschließenden Keywords kann festgelegt werden, dass Anzeigen nicht geschaltet werden, wenn die Suchanfragen exakt mit den Keywords übereinstimmen. Dies kann z.B. dann sinnvoll sein, wenn man als Gebrauchtwagen-Händler aus Hamburg nur dann AdWords-Anzeigen schalten möchte, wenn nach gebrauchte Autos Hamburg gesucht wird und nicht nach gebrauchte Autos. So werden zusätzliche Kosten verhindert, weil Anzeigen nur in speziellen, nicht aber in allgemeinen Fällen geschaltet werden.

Fazit: Mit den drei vorgestellten Möglichkeiten für ausschließenden Keywords können Sie ihre AdWords-Kampagne mit relativ geringem Zeitaufwand wesentlich optimieren. Sie reduzieren Ihre Kosten und können zudem — besonders mit der dritten Variante der genau passenden ausschließenden Keywords — zielgerichteter und effektiver werben.