Die AdWords-Anzeigenschaltung auf einzelnen Webseiten oder in Kategorien von Webseiten kann mit dem Tool zum Ausschließen von Websites und Kategorien leicht unterbunden werden. Doch warum sollte man überhaupt bestimmte Webseiten von der Anzeigenschaltung ausschließen? Der Grund liegt auf der Hand: Nicht jede Internetseite ist als Werbepartner geeignet. Als AdWords-Kunde kann man mit dem Tool zum Ausschließen von Websites und Kategorien verhindern, dass der Firmenname oder der Name eines Produktes mit unprofessionellen Webseiten in Verbindung gebracht wird.

In diesem Tutorial möchte ich zeigen, wie das Tool zum Ausschließen von Websites und Kategorien funktioniert. Sie erreichen das Tool wie gewohnt über die AdWords-Oberfläche. Alternativ können Sie auch direkt auf diesen Link klicken: https://adwords.google.de/select/ContentExclusionStart

(Achtung: Bevor Sie mit dem Ausschließen von Websites und Kategorien starten, sollten Sie mit Hilfe der Berichte zur Anzeigenplatzierung überprüfen, ob und wo Ihre Anzeigen im Google-Werbenetzwerk überhaupt geschaltet werden.)

1. Bestimmte Webseiten von der Anzeigenschaltung ausschließen

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Einzelne Domains, Subdomains und Verzeichnisnamen können hier ausgeschlossen werden. Die Eingabe von domain.de schließt automatisch auch alle Subdomains und Verzeichnisse von domain.de mit aus.

2. Bestimmte Themen von der Anzeigenschaltung ausschließen

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Statt Webseiten können auch direkt bestimmte Themenbereiche ausgeschlossen werden. Wichtig: Der Ausschluss eines Themas kann die relevanten Zugriffe für Ihre Kampagne zum Teil erheblich reduzieren. Nutzen Sie diese Funktion nur mit großer Sorgfalt.
Die unter „Extreme Inhalte“ gelisteten Themen beinhalten „Jugendliche und bizarre Inhalte“ (Witze, eigenartige Bilder und Videos), „obszöne oder grobe Ausdrucksweise“ und „erotische Inhalte“.

3. Bestimmte Medientypen von der Anzeigenschaltung ausschließen

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Unter diesem Tab lassen sich bestimmte Medientypen von der Anzeigenschaltung ausschließen. Zurzeit stehen die beiden Video-Content-Arten „In-Stream-Video“ und „Eingebettetes Video“ zur Verfügung.

4. Bestimmte Seitentypen von der Anzeigenschaltung ausschließen

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Hier haben Sie die Möglichkeit, die Schaltung von AdWords-Anzeigen auf bestimmten Seitentypen zu unterbinden. Neben Netzwerktypen (Fehlerseiten und geparkten Domains) können auch Foren und soziale Netzwerke ausgeschlossen werden.

Fazit: Mit dem AdWords-Tool zum Ausschließen von Websites und Kategorien können Werbetreibende auf einfache Art und Weise bestimmen, wo AdWords-Anzeigen geschaltet werden sollen und wo nicht. Die Ergebnisse sollten im Laufe der Zeit immer wieder überprüft werden, wenn vorgenommene Einstellungen nicht den gewünschten Effekt bringen. Außerdem sollte man den wichtigen Hinweis von Google beachten: „Ausschlüsse nach Thema und Seitentyp werden nach bestem Wissen vorgenommen. Wir können jedoch nicht garantieren, dass alle entsprechenden Webseiten ausgeschlossen werden.“