Auch bei Google hat man das immer größer werdende Problem mit „Abzocker“-Webseiten erkannt. Menschen mit bösen Absichten erstellen Webseiten, bei denen der Nutzer Adresse und Bankverbindung eingeben muss, um den „Service“ der Seite nutzen zu können. In vielen Fällen geht der Nutzer mit der Eingabe der persönlichen Daten aber durch die Hintertür ein kostspieliges Abonnement ein… fertig ist die „Abzocker“-Webseite.

Um mehr Nutzer in die Abofalle zu locken, wird auch das AdWords-System missbraucht. In vielen Fällen greift der automatische Filter von AdWords, bevor die Anzeigen geschaltet wurden. Manche Anzeigen erscheinen dennoch im Such- und Content-Werbenetzwerk von Google, bis sie manuell herausgefiltert werden. — Die wichtigsten Fragen zum Thema Abo-Abzocke hat nun hat eine Google-Mitarbeiterin im offiziellen deutschen AdWords-Forum in Form einer FAQ (Hilfeseite) zusammengetragen und beantwortet. Dort heißt es gleich zu Beginn:

„Websites, die Abofallen bewerben, verstoßen gegen unsere AdWords Richtlinie ‚Inakzeptable Geschäftspraktiken‘. Wir haben Maßnahmen getroffen, um diese Anzeigen abzulehnen und unsere Nutzer somit vor diesen Geschäftspraktiken zu bewahren.“

Gleichzeitig appelliert Google an die Nutzer, keine personenbezogenen Daten auf Webseiten einzugeben, ohne vorher das Kleingedruckte zu lesen:

„Wir scheuen keine Mühe, um die Schaltung von eventuell gegen unsere Richtlinien verstoßenden Anzeigen vor deren Ausspielung zu unterbinden. Diese unter Abofallen bekannten Websites sind häufig legal, da die Informationen über das Abo, das man abschließt, auf der Seite – meistens kleingedruckt – veröffentlicht ist. Wir möchten mit diesen unseriösen Methoden aber kein Geld verdienen, können aber keine Verantwortung dafür übernehmen, was Webseitenbetreiber auf ihren Seiten anbieten.“

Mehr Informationen zum Thema gibt es in der angesprochenen FAQ zum Thema Abofallen-Abzocke.